Kirgistan ist kompakt, doch seine Regionen sind sehr unterschiedlich: eine grüne Hauptstadt am Fuß verschneiter Gipfel, ein riesiger Bergsee, Hochweiden mit Jurten und die alten Seidenstraßenstädte im Süden. Dieser Überblick hilft Ihnen bei der Wahl.
Bischkek und das Tschüi-Tal
Die meisten Reisen beginnen in Bischkek, einer entspannten Stadt mit Parks und breiten Boulevards. In ein bis zwei Stunden erreichen Sie den Nationalpark Ala-Artscha mit Gletschern und Wanderwegen, den Burana-Turm aus dem 11. Jahrhundert und die roten Canyons bei der Boom-Schlucht. Ideal für Tagesausflüge am An- oder Abreisetag.
Reisen in Bischkek & im Tschüi-Tal
Issyk-Kul und Karakol
Der Issyk-Kul, der große Bergsee, der im Winter nicht zufriert, ist das Herz des kirgisischen Tourismus. Am Nordufer liegen Strände und die Felsbilder von Tscholpon-Ata, das ruhigere Südufer ist bekannt für den Skaska-Canyon, Adlerjäger und Filzhandwerk. Karakol im Osten ist Ausgangspunkt für Dschety-Ögüz, Treks zum Ala-Kul und nach Altyn-Araschan sowie im Winter zum Skifahren.
Song-Kul und Naryn
Am Song-Kul, einem Hochgebirgssee auf rund 3.000 m, erleben Sie das Nomadenleben im Sommer: Herden auf endlosen Weiden, Jurtencamps und Sternennächte. Er ist mit dem Auto oder zu Pferd erreichbar. Weiter südlich im Gebiet Naryn steht die steinerne Karawanserei Tasch-Rabat an einer alten Seidenstraßenroute nach China.
Der Süden: Osch, Arslanbob und Alai
Osch ist eine der ältesten Städte Zentralasiens, mit dem heiligen Berg Sulaiman-Too und einem lebhaften Basar. Das Dorf Arslanbob liegt inmitten riesiger Walnusswälder, und das Alai-Tal bietet Blicke auf den Pamir. Den Süden verbindet man am besten mit einer längeren Reise oder erreicht ihn per Inlandsflug – fragen Sie uns nach einer individuellen Route.
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